Mein Blog 2016


WILD CAT'z Aftermovie: Abenteuerwochen am Rio Ebro in Spanien.

19 Dezember 2016

Die von uns veranstalteten Abenteuerwochen im November 2016 wurden erneut von unseren Teilnehmern mit der Kamera begleitet und von Alexander Preiss zu einem atmosphärischen Aftermovie geschnitten. Das spanische Outback Revier weit abseits ausgetretener Pfade stellte sich für so ein Angelabenteuer als besonders prädestiniert heraus. Die fischereilichen Möglichkeiten sind vielfältig, der Fischbestand ist sehr dicht und gewichtige Ausnahmefische können jederzeit an der Rute hängen. Als ideale Anlaufstelle in Spanien nutzen wir den Service des renommierten Angelcamp "Urlaub nach Mass" von Oliver Schier. Wir bedanken uns damit bei unseren neun tollen Teilnehmern die diese beiden Wochen für immer unvergesslich gemacht haben.

Es war uns ein großer Spaß mit euch.


Wild Cat´z Spanien Tour

03 Dezember 2016

Die WILD CAT'z Abenteuerwochen November 2016 waren eine Klasse für sich was die Großfischrate angeht aber auch für jeden unserer Teilnehmer eine neue Erfahrung wie modernes Welsangeln in unerforschten Angelrevieren aussieht und mit welchen Schwierigkeiten man es in wildem Terrain zu tun hat um so eine Tour erfolgreich zu einem Ende zu bringen. Das ganz "Oben" und das ganz "Unten" liegen bei dieser Art von Exkursion nahe zusammen, die Ungewissheit über Sieg oder Niederlage reist immer mit. Beides kann aber schön sein und lässt einen schlussendlich zufrieden nach Hause fahren.Und wir sind uns sicher das jeder Teilnehmer zufrieden nach Hause gefahren ist.52 Welse mussten sich den Teilnehmern geschlagen geben. Mehrere neue PB's wurden teilweise doppelt aufgestellt neben den ersten Wallerkontakten oder den ersten Outdoor Nächten unter Sternenhimmel.

Wir hatten wieder die "Klasse", die "Masse" und den "Schönen".

Aber an erster Stelle hatten wir Spaß zusammen und haben als Team bestens zusammen gearbeitet. Jeder wie er kann, jeder hatte seine herausstechende Stärke.

Das Wetter in Spanien zeigte sich von seiner sonnigen Seite. In Woche 1 herrschte zusätzlich ein extremer Wind mit Böen um die 80 KM/H. Woche 2 war dann von dem sehr selten auftretenden Supervollmond geprägt. Fischereilich stellten uns die sehr hellen Nächte im klaren Flusswasser neben den Unmengen an abgestorbenen Wasserpflanzen und dem Wellengang auf die Probe. Trotzdem konnte auf sperrige und schwere Ausrüstungsgegenstände verzichtet werden und vereinfachte die notwendigen täglichen Platzwechsel. Die Vermittlung von Fachwissen erfolgte direkt in der Praxis, bei guten Gesprächen zu später Stunde oder bei einer Tasse Kaffee am frühen Morgen.

Wir alle erlebten eine imposante, unberührte Natur und konnten Bereiche des Ebro befischen um auf ihr Potential zu testen. Unter Guidingbedingungen einzigartig aber WILD CAT'z ist nicht ohne Grund WILD CAT'z. Einfach schon immer "Three Steps Ahead" was Abenteuerangeln betrifft. Das ist kein Marketing Gag, das ist WILD CAT´z.

Das Camp "Urlaub nach Maß" in Mequinenza von Oliver Schier, diente uns als Treff und Startpunkt. Von dort ging es mit den Trucks und den Trailerbooten in die Wildnis. Wir fühlten uns bei Oli bestens aufgehoben um dieses Vorhaben zu realisieren und er garantierte mit seinem versierten Team einen reibungslosen Ablauf. Ganz großes Merci, ihr habt definitiv Spanien "on Lock"!

Bedanken möchten wir uns aber auch bei Zebco Europe (Black Cat), Rusty Hook und Kolibri für die Unterstützung bei diesen Touren im Bereich der Ausrüstungsgegenstände.Und ganz besonders bei Ulrich, Wolfgang, Alex, Robbie, Chris, Thomas, Sebastian, Benny und Julia die diese Touren für uns unvergesslich machten. Wir hatten eine mega Zeit auf dieser Reise.

In wenigen Wochen erscheint auf unserem You Tube Kanal noch der filmische Tourrückblick aus der Sicht der Teilnehmer, gecutted von Gast Alexander Preiss. Drohnenflüge und Unterwasseraufnahmen inklusive!


Die Rheinwaller werden immer dicker.

4.November 2016

Im Herbst wenn die Wassertemperaturen fallen und die Nächte kalt und lang werden, hat man nochmals gute Chancen, erfolgreich am Rhein auf Waller zu fischen. Der richtige Angelplatz spielt jetzt eine große Bedeutung, denn die Welse ziehen sie sich in tief ausgespülte Buhnen und Strömungsarme Gewässerabschnitte  zurück. U-Posen Montagen lassen sich perfekt in sehr starker Strömung präsentieren. An den oberen Abrissen zu den vermuteten Unterständen der Welse wird der Stein abgelegt, die Strömung drückt den Köder direkt in die unteren beruhigten Bereiche und somit oft direkt vor das Maul eines inaktiven Großwelses.

 


Kapitaler Waller aus den Hochwasserfluten des Rheins

14 Juni 2016

Tostedt. Nach anhaltendem Starkregen in Baden-Württemberg und einem darauf rasant steigenden Pegel des Rheins zum letzten Wochenende war die Hochwassermarke I rasch überschritten und Beschränkung für die Schifffahrt die Folge. So musste auch Black-Cat-Testangler Peter Merkel seiner Leidenschaft von Land aus nachgehen und den Wallern über versunkene Wiesen und durch abgesoffene Wälder folgen. Endlich an einem nicht überfluteten und hoffnungsvollen Angelplatz angekommen konnte er nicht wie sonst üblich die Welsmontagen mit einem Schlauchboot hinaus paddeln, es war schlicht lebensgefährlich und obendrein verboten. Er musste also seine Köder mit einer Wels-Wurfmontage ausbringen. Diese Montage hat er schon letztes Jahr an langen Rheinbuhnen erfolgreich eingesetzt: Sie ist sehr simpel, es wird zunächst ein Stein mit Sisal-Schnur angebunden. Danach lässt er seine Wallerpose samt Köder einfach abtreiben, verbindet Stein und Hauptschnur mit einer starken Reißleine und wirft dann den Stein mit aller Kraft in die Fluten, so bleibt die Welspose immer an einem festen Platz in der reißenden Strömung.

Nach einiger Zeit des Wartens erfolgte ein brutaler Biss, der die Rutenspitze beinahe bis zum Boden riss. Der Raubfisch hatte sich die tiefgekühlte Forelle aus dem Supermarkt geschnappt, die Peter Merkel auf einem Black Cat Vario Fireball-Rig montiert hatte, wobei die Pose das System im Schwebezustand hielt. 30 zermürbende Minuten dauerte der nachfolgende Drill. Wegen der harten Strömung musste Peter Merkel dem Waller ca. 400 Meter den Rhein entlang folgen und diesen dann vorsichtig am Rheindamm landen. An Land zeigte sich dann die wahre Größe des Flussmonsters, der Ausnahmefisch brachte eine Länge von 247cm auf das Maßband.


Angel und Erlebnistour am Rhein

07 Juni 2016

Die erste Angel und Erlebnistour im Jahr 2016 bescherte Claudio Felline nach wenigen Angelstunden seinen ersten zwei Meter Fisch aus dem Rhein. Gefischt wurde mit Fireballsystem, Steinmontage und totem Köderfisch an der Pose. Bei diesem exklusiven Touren erlernen sie keine Theorie, sondern angeln aktiv vom treibenden und verankerten Boot. Das passende Angelgerät von Black Cat wird kostenlos zur Verfügung gestellt.

 


Seltener Mandarinwels aus dem italienischen Fluss Po!

28 April 2016

WILD CAT'z Abenteuerwochen April 2016 Teilnehmerin Julia Marchetta konnte ihren Fisch des Lebens im Schein des Vollmond fangen. Es handelt sich dabei um einen der schönsten Welse Europas. Der massiv gebaute 209cm Mandarinwels krönte zwei sehr erfolgreiche Wochen die von Peter Merkel und Patrick Haas im neuen Revier von Markus Eule und seiner Wallerwelt 2.0 durchgeführt wurden. Julia taufte ihren einzigartigen Fang auf den Namen "Gatto Bianco".In wenigen Tagen folgt der gesamte Tourrückblick mit vielen weiteren tollen Fängen unserer Teilnehmer.


Die WILD CAT'z Abenteuerwochen

19 April 2016

Die WILD CAT'z Abenteuerwochen April 2016 kann man getrost als fischreich bezeichnen. 137 Welse mussten sich den Teilnehmern geschlagen geben. Mehrere neue PB's wurden aufgestellt neben den ersten Wallerkontakten im Anglerleben überhaupt und einem der seltensten Welsfänge in Italien. Wir hatten die "Klasse", die "Masse" und die "Schönen".

Aber die beiden Wochen waren viel mehr als nur Fische fangen. Das Wetter in Italien zeigte sich von seiner sonnigen Seite, auf sperrige und schwere Ausrüstungsgegenstände konnte verzichtet werden und vereinfachte die notwendigen täglichen Platzwechsel. Der Teamspirit und Spaß stimmte, alle zogen an einem Strang und trugen ihren wichtigen Teil zu diesem erfolgreichen Gesamtergebnis hinzu. Die Vermittlung von Fachwissen erfolgte direkt in der Praxis, jeder war täglich mit im (Schlauch)Boot und erlebte live wie modernes Welsangeln an den unterschiedlichen Gewässergegebenheiten aussehen muss und welches Tackle dafür notwendig ist.

Wir alle erlebten eine imposante, unberührte Natur und konnten Bereiche des Fiume Po, die noch niemals zuvor beangelt wurden, auf ihr Potential testen. Unter Guidingbedingungen nicht üblich aber WILD CAT'z ist nicht ohne Grund WILD CAT'z. Einfach schon immer "Three Steps Ahead" was Abenteuerangeln betrifft.

Im neuen Wallercamp von Markus Eule, der Wallerwelt 2.0 fühlten wir uns bestens aufgehoben um dieses Vorhaben zu realisieren und garantierte einen reibungslosen Ablauf. Vielen Dank!

Bedanken möchten wir uns aber auch bei Zebco Europe (Black Cat), Rusty Hook und Kolibri für die Unterstützung bei diesen Touren im Bereich der Ausrüstungsgegenstände. Und ganz besonders bei Fabian, Wolfgang, Alex, Ceyhan, Markus, Maximilian, Philipp, Vanessa, Dominik, Franky, Benny und Julia die diese Touren auch für uns unvergesslich machten. Wir hatten definitiv eine geile Zeit auf dieser Reise.


Der "hohe" Weg zum Rhein

Welsangeln in Deutschland ist nicht immer einfach. Oft muss man lange über Stock und Stein gehen um an einen Hot Spot zu gelangen. Am vergangenen Wochenende zeigte sich das sprichwörtlich. Der "hohe" Weg zum Rhein führte uns wenige Tage vor Beendigung der Dreharbeiten zu einem weiteren Ausnahmefisch und ließ uns im Anschluss leichtfüssig auf den Köpfen der Steinpackung tanzen.


Rheinland-Pfalz

Immer wenn es regnet muss ich an dich denken...! In diesem extrem heißen Sommer war es nicht einfach durchgehend erfolgreich zu sein. Wassertemperaturen über 25 Grad und niedrigste Wasserstände erforderten gute Gewässerkenntnisse um die Montagen fängig zu präsentieren. Bahnte sich zudem eine Tiefdruckwetterlage an, explodierte der Fluss nicht nur von Blitz und Donner.

 


Hessen

Hochwasser prägte diesen Monat am Rhein. Zunächst erschien es als Leichtigkeit die Welse zu verführen. Jede Köderpräsentation fing einfach überragend. Jedoch folgt auf den ausgelösten Fressrausch durch den Wasseranstieg auch meist die absolute Inaktivität der Tiere. Um weiter erfolgreich zu sein vollzogen wir noch häufigere Platzwechsel und setzten filigrane Systeme wie die Wallerkette ein.

 


Nordrhein-Westfalen

Welsangeln muss nicht aufwändig sein. Ohne Boot und mit reduzierter Ausrüstung machten wir uns auf den Weg. Die Gesetzmäßigkeiten in diesem Bundesland verlangten einen anderen Angelstil. Wir blieben auf festem Boden, setzten einfache aber effektive Hilfsmittel ein um unsere Köder fängig zu präsentieren und hörten nicht nur einmal die Glöckchen klingeln und die Rollenbremsen schreien.

 


Die Welse schien es nicht zu stören

Auf einer verwachsenen Insel  am Rhein verbrachten wir die Nacht. Nirgendwo ist der Kontrast stärker zwischen intakter Natur und Industriekulisse. Wir im Pflanzendickicht, auf der gegenüberliegenden Seite lärmt die Autobahn und über uns der Flugverkehr. Die Welse schien es nicht zu stören, unsere Ruten verneigten sich nacheinander.

 


MADE IN GERMANY

Eine in "MADE IN GERMANY" von uns gezeigte Montage spielt seine Stärke besonders bei niedrigen Wasserständen aus. Der im Köderfisch eingenähte Auftriebskörper erzeugt einen stark nach links und rechts ausschweifenden Lauf der die Aufmerksamkeit der inaktiven Welse erweckt.Somit konnten wir uns auch außerhalb der üblichen Beisszeiten über weitere Fänge freuen

 


Frühlingserwachen am Rhein

Mein neues Xpress Boot Probe gefahren, neue Testruten eingepackt und in wenigen Stunden 3 Rhein Fische abgeholt. Darunter einer der schwersten Fische diese ich in meinen Angelleben in den Händen hielt.


WILD CAT´z Jahreswechsel-Tour

Wie im vergangen Jahr nutzten sie den perfekten Service von Oliver Schier und seinem Fishing Camp "Urlaub nach Mass" in Mequinenza. Liegend direkt an einem der besten und beliebtesten Angelreviere der Welt für Zander, Schwarzbarsch, Karpfen und Wels. Zudem sehr zentral um ein Angelabenteuer in die zum größten Teil unbefischten Bereiche der Flüsse Ebro, Cinca und Segre zu unternehmen. Die Black Cat Teamangler berichten von einer für sie komplett neuen Fischerei als das vergangene bisher erlebte in Spanien. Schnellfließendes, kristallklares Wasser, flache Kiesbänke mit Krautfahnen bis an die Wasseroberfläche und felsige Steilhänge mit beachtlichen Wassertiefen bei konstanten Wasserständen zeigten diesesmal das Bild des Flusses in malerischer Kulisse.

Auf den ersten Blick nicht gerade das was ein Aushängeschild eines typischen Welsgewässers darstellt. Und auch die Spotlokalisation ist auf den ersten Blick nicht offentsichtlich. Wo fängt man an wenn alles von der Gewässerstruktur relativ gleich erscheint!?! Das schöne dabei ist das man dann einfach frei drauf los angelt und viel probiert, sich nicht von üblichen Mustern lenken lässt. So kann die Erfahrung weiter wachsen. Eine typische Beisszeit zu den ersten Abendstunden gab es nicht, was den gewohnten Tagesablauf am Wasser immer wieder neu gestaltete. Nicht einzelne Bereiche kristallisierten sich als besser oder schlechter heraus, es biss einfach willkürlich auf allen möglichen Ruten. Was mit einem Köder bestückt wurde ging krumm und die Rutenspitzen der Battle Cat Modelle verneigten sich in brachialen Drills unter die Wasseroberfläche. Wassertiefe ist der Hauptpunkt was Fische kampfstark macht und was bei 17 Metern Wassertiefe passiert könnt ihr euch sicher denken. Bandscheiben an der Belastungsgrenze und Muskelkater in den Armen.

Der Lohn für die beiden Angler. Jeden Tag Welse deutlich über zwei Meter bis zu 244cm, Welse beim Spinnfischen auf Sicht und fantastisches Wetter das nicht dem Datum der Winterangelei entsprach.


Black Cat Herbst Tour Oktober

Liebe Wallerfreunde, wir sind zurück von unserer Tour an den Mittellauf. Es war eine erfolgreiche Zeit am Fiume Po und das Angeln hat so richtig Spaß gebracht.Der Po Anfang Oktober zeigte sich von seiner harmlosen Seite, flacher Wasserstand und langsam fallende Wassertemperaturen läuteten die kalte Jahreszeit ein. Ich persönlich finde diesen eher niedrigen Wasserstand sehr förderlich, denn man kann als Angler viele verschiedene Möglichkeiten ausnutzen, um an den Fisch zu kommen. Der ganze Fluss bot uns ein Labyrinth voller interessanter Angelplätze und Möglichkeiten. Wichtig aber war, sich als Angler dezent zu verhalten und möglichst unauffällig seine Köder im Fluss anzubieten.

 

Dann kam das Sauwetter mit viel Regen und Sturm und ließ den großen Fluss ansteigen. Ein Wasseranstieg von circa 2 Meter war zu verzeichnen. Alle Angelteams suchten die Überflutungsgebiete auf und jeder Gast konnte in dieser Zeit gute Fische fangen.

 


Das neue Black Cat Dead Float System erobert auch den Neckar

Am Rhein hat das Black Cat Team mit den selbst entwickelten Dead Bait Systemen in den letzten zwei Jahren schon für Furore gesorgt. Der schnell fließende Strom war optimal, um diese Montagen für den toten Köderfisch zu testen und weiter zu entwickeln. Jetzt muss sich das Dead Float System auch an anderen Gewässern beweisen. Erste Tests am Neckar waren beeindruckend, sogar mitten am Tag haben die Welse unsere Köderfische verschlungen. Dieser Fisch ist einer von fünf, den wir die Tage gefangen haben.


Sommer-Hitze und tropische Sommernächte am Rhein

Die Flussräuber sind aktiv, es ist wieder Wallerzeit. Wir  waren deshalb die ganze Woche mehr oder weniger am Wasser und konnten deshalb einige gute Fische fangen. Ein Fanggarant war unser neues Black Cat Floating System. Das wir demnächst vorstellen. Dieser Urian mit einer Länge von 237cm konnte diesem System nicht wiederstehen.


Peter Merkel bezwingt Rhein-Waller

Black Cat-Teamangler Peter Merkel hat wieder zugeschlagen und einen kapitalen Waller mit einer Länge von 2,43 Meter und 94,5 Kilogramm am Oberrhein gefangen.

 

Es ist Peters bisher zweit größter Fisch aus Deutschland. Ein brutaler Biss auf das Black Cat Deadbait-System, welches Peter im Test hatte, verlangte ihm all seine anglerische Erfahrung ab. Mehrfach hatte der Fisch fast die Rute aus der Hand gerissen, so stark schlug und drehte sich der Riesenwels in der starken Rheinströmung. Nach 30 Minuten war dann der Fisch dann endlich müde und ein Riesenkopf ragte aus dem Wasser heraus. Peter zögerte nicht lange und konnte mit einer Handlandung, dem sogenannten “Wallergriff”, den Giganten sicher landen. Bezwungen hat er den Fisch mit einer Black Cat Buster Rute 3 in der Länge von 3 Meter und einer Fin-Nor Marquesa-Rolle in der Größe 40 T. Letztes Jahr etwa um dieselbe Zeit, hat Peter seinen bisher größten Rhein-Wels mit einer Länge von 2,53 Meter bei 103 Kilogramm gefangen.

 

Peter Merkel ist Experte wenn es darum geht, in deutschen Flüssen kapitale Waller zu fangen. Jetzt konnte er seinen bisher zweitgrößten Urian im Rhein mit einer Länge von 2,43 Meter fangen.

 


Auftakt in Italien

Der Frühling hat sich bis Mai ja doch eher kühl und durchwachsen gezeigt. Mehr Sonne und deutlich höhere Temperaturen habe ich in Italien am Fluss Po erwartet Diese Erwartung sollte übererfüllt werden, denn während ich die ersten Ruten auslegte, meldete sich auch schon die neuen Vibrations-Bissanzeiger von Black Cat und der Schweiß fließt in Strömen. Die nächsten Tagen gestalteten sich als schwieriger, denn die Fische zogen sich zum Laichen zurück und ich hatte nur noch beim Vertikalangeln kleinere Fangerfolge. Dann kam er endlich, der große Regen nach Italien und die erste Flutwelle ließ den Po in wenigen Stunden um zwei Meter steigen. Ich reagierte sofort und zog mit meinen Ruten ins Überflutungsgebiet, dort verneigten sich die „Katzen“ fast minütlich. Mehr wird erstmal aber nicht verraten, denn in Kürze wird auf Zebco-TV ein Video  von dieser Abenteuertour erscheinen.

Mit dem Welscamp von Filiberto haben ich den perfekten Partner für meine Italien-Touren gefunden. Das Camp liegt in einen der fischreichsten Gegenden am Po mit dem wenigsten Angeldruck und die besten Hotspots der Gegend liegen direkt vor dem Camp.

 

Catfishing is not a crime

 

Saluti Peter Merkel

 


Frühlingserwachen am Rhein

Mit frischer Kraft und neuen Ideen ging es für die beiden Black Cat Teamanglern Peter Merkel und Patrick Haas in den ersten Angeltag 2015. Die immer noch laufende Messesaison zögerte den Saisonauftakt bisher hinaus und die beiden brannten wahrlich darauf, endlich wieder hinter krummen Black Cat Ruten zu stehen. Nach drei Stunden am Wasser war die Winterpause völlig vergessen, die Kleidung überzogen von Schlamm und Wallerschleim, die Hände zerkratzt, die Füße eiskalt und die Knochen müde. Alles irgendwie wie immer, aber Patrick und Peter hatten gut zu lachen, auf der Matte lagen vollgefressene Rheinwaller. 192 cm, 197 cm, 211 cm und 230 cm.

 


Fish of Life, 250-cm-Marke auch in Deutschland geknackt

Peter Merkel, Black-Cat-Teamangler der ersten Stunde, hat einen riesigen Wels am Niederrrhein gefangen. Der gigantische Fisch über 2,53 m Länge wog 103 kg, damit ist dieser Fang Peters kapitalster Wels aus Deutschland. Ein harter Biss, auf einen mit Lockstoff vorbereiteten Köderfisch an der U-Posen Montage angeboten, ließ die Schnurbremse der Multirolle laut knarren. Vom Ufer aus war der Fisch nicht zu halten. Peter folgte dem Fisch mit einem kleinen Schlauchboot um schnell direkt über den Fisch zu kommen und seine Chancen zu verbessern. Immer wieder wird die zurückgewonnene Schnur von dem Fisch genommen, immer wieder zieht er langsam in die Tiefe und lässt die Minuten zu Stunden werden. Peter benötigte all seine anglerische Erfahrung aus der jahrelangen Praxis in der Jagd auf die Großfische Europas, um diesen Urfisch müde zu drillen und ihn letztendlich mit der Handlandung, dem sogenannten "Wallergriff" sicher zu landen.Bezwungen hat er den Fisch mit einer Black Cat Buster Rute 3 in der Länge von 2,85m und einer Fin-Nor Marquesa Rolle in der Größe 50 T.

 

Peter äußerte dass er gerade auf zahlreichen Auslandstouren viel über den Waller gelernt hat und diese Erfahrung mit in das Welsangeln in Deutschland einbringt und genau dieses Fachwissen mit der Grund seines momentanen Erfolges ist.

 


Smoke on the Water.

Eine krasse Fischerei liegt hinter uns, den der Fluss veränderte sein Gesicht minütlich, von Sonnenschein, Gewitter und Dauerregen, es war alles geboten.Die Erfahrungen bleiben für immer und aufgeben gibt es auf der Angel- und Erlebnistour mit Peter Merkel so wieso nicht. So wurde auch auf dieser Tagestour am Oberrhein, die zwei Meter Marke überschritten.

 

Der Größte Fisch des Tages, Maß 2,13 m Länge. Damit starten wir gestärkt und energiegeladen in die Arbeitswoche. Mein ganz besonderer Dank gilt dem Arbeitsgerät von Black Cat, dieses mich in den letzten Jahren nie im Stich gelassen hat!

 

Tight lines Peter Merkel

 


Wieder Tore für Deutschland.

Nachdem der Juni aufgrund der Laichzeit am Oberrhein für mich sehr verhalten gelaufen ist, brannte ich wie Feuer darauf, endlich wieder Fische zu fangen. Doch dann kam einer dieser Tage, auf die viele Angler hoffen, dass er irgendwann mal Wirklichkeit wird. Zuerst konnte ich einen weiteren zweier auf meiner Haben-Seite verbuchen, bis zwei Stunden später dieser deutsche Riese, mit einer Länge von 235cm, anbiss.Übrigens jetzt im Sommer stehen die Chancen auf dem Fang seines Lebens sehr gut. Denn bei hohen Wassertemperaturen steigt auch der Hunger der Welse. Er geht zwei bis dreimal die Woche auf Beutejagd und ist damit für uns in dieser Zeit gut zu beangeln. Er ist in diesen Sommermonaten meist nachts aktiv und jagt seine Beute bis an die Oberfläche des Gewässers. Um diese aktiven Waller zu fangen, muss man seine Köder oberflächennah anbieten.Hier kommt die Merkelmontage, Posenmontage oder die Sträuchermontage zum Einsatz. Mit diesen Montagen ist es uns möglich, dicht an der Gewässeroberfläche zu angeln. Als Uferrute ist die Black Cat Buster III in Sachen Power und Parabolik unschlagbar und mein Universal-Werkzeug für Giganten.

 

Tight lines  Peter Merkel

 


Juhu, ich habe "ihn"!

Wir notieren den 9. Mai  und befinden uns am deutschen Oberrhein. Es folgt ein Anbiss, der sich von allen vorherigen drastisch unterscheidet: Der Fisch zieht sofort in Richtung einiger versunkener Bäume. Ich habe alle Hände voll zu tun, um den Riesen von den gefährlichen Hindernissen fern zu halten. Ein Drill auf Biegen und Brechen folgt. Nach circa 30 Minuten gelingt es mir endlich, den Riesen im seichten Wasser zu greifen, dabei werde ich mehrmals ins Wasser gerissen. Als Angelplatz wählte ich eine Inselspitze aus, von dieser ich direkt den Köder aus über 350 Meter Entfernung, im Hauptstrom präsentieren konnte. Dabei bewies mal wieder die Fin-Nor Marquesa, dass diese nicht umsonst das Maß aller Wallerrollen ist!  Als Fanggeräte verwendete ich die Black Cat 2,8m Freestyle Rute, diese gerade in Deutschland bestens geeignet ist, denn kleinere Fische machen mit dieser Rute auch noch Spaß und zudem hat diese noch so viel Rückrat und Power, um auch jeden Großfisch sicher auszudrillen. In den letzten zwanzig Jahren war ich sehr viel auf Reisen und jagte den europäischen Wels mit großem Erfolg in ganz Europa. Dabei sind doch die wahren Uhrfische in der guten alten Heimat zu fangen.

 

Tight lines Peter Merkel

 


Das wäre dann der vierte und fünfte Deutsche Waller über 220cm.

Die Guidinggäste Uwe und Wolfi konnten bei der zweiten Angel- und Erlebnistour mit Guide Peter Merkel gleich zwei Fische über 220cm fangen. Insgesamt waren es auf dieser zweiten Tour sieben Fische (112cm, 145cm, 174cm, 195cm, 202cm, 225cm und 226cm). Bei der ersten Erlebnistour wurden sogar drei Fische (221cm, 224cm, 226cm ) an einen Tag über 220cm gefangen. Damit sind es aktuell fünf Fische über 220cm, die Angelguide Peter Merkel mit seinen Gästen die Tage am Rhein gefangen hat.


Angel und Erlebnistour mit Peter Merkel

Die erste Angel und Erlebnistour  mit Guide Peter Merkel, am deutschen Rhein, bescherten Alex gleich vier (175cm, 221cm, 224cm, 226cm) Rheinwaller. Auf dem Bild sind die drei größten Fische der Erlebnistour zu sehen.Die Touren starten von einem voll ausgestatteten Wallerboot, gefischt wird mit Fireball, Plomb Teaser, toter Köderfisch, Tauwürmern und Calamaris. Sechs Stunden werden sie mit Peter Merkel in die moderne Bootsfischerei eingeführt. Besondere Schlagtaktiken mit dem Wallerholz, Fireballangeln, Echolotgebrauch und Montagen erleben sie hautnah. Hier lernen sie keine Theorie, sondern angeln aktiv vom treibenden und verankerten Boot. Das passende Angelgerät wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Wer auch einmal so ein "Fantastic Four" Fang erleben möchte, es sind für für 2014 noch wenige Termine frei, diese werden mit den einzelnen Teilnehmern persönlich abgesprochen.

 

Tight lines Peter Merkel

 


"ICH LIEBE DEUTSCHE LAND".

Die Tage habe ich genutzt um auch am Rhein den Welsen auf den Zahn zu fühlen. Die Wassertemperaturen sind bereits auf über 14 Grad Celsius angestiegen und die Bartelträger sind jetzt in voller Fresslaune. Sie hauen sich alles in den Ranzen, was ihnen vor das riesige Maul schwimmt und saugen ihre Beute in ihren tiefen Schlund.Der Wels zieht jetzt ufernah umher und erbeutet kleinere wirbellose Tiere, Aas und von Winter geschwächte Fische. Dieses Fressverhalten macht ihm nicht um sonst zur Gesundheitspolizei des Gewässers. Wer einen großen Waller fangen möchte, muss diese Zeit im Frühjahr nutzen, denn die großen Alphatiere sind in dieser Fressorgie sehr unvorsichtig und lassen sich hierbei mit einfachen U-Posen und Sträuchermontagen fangen. Die Köderwahl spielt hierbei keine große Rolle. Es werden Tauwürmer, Calamari oder Fisch, die man zusätzlichen mit Lockstoff aufpeppt, angeboten.Insgesamt konnte ich in zwei Angeltagen, vier Welse zum Tanz bieten.

 

Aber Vorsicht, diese alten und kampfstarken Exemplare sind nur mit speziellem Welsgeräten zu bändigen, und schließlich wäre es doch schade, wenn der Fisch des Lebens wegen minderwertigen Angel-Materials verloren ginge.

 

Black Cat, what else! Grüsse Peter

 


Frühlingserwachen am Neckar - schon im Februar.

Die ersten Narzissen blühen, die Flussräuber sind aktiv, der Frühling beginnt immer früher, und der Herbst kommt immer später. Das scheint alles eine Folge der globalen Erderwärmung zu sein. Durch den Klimawandel und den damit verbundenen milden Wintern in Deutschland kann man das ganze Jahr über in Deutschland Welse fangen, allerdings müssen die Bedingungen passen. Gerade unser unbeständiges Wetter in Deutschland mit Schneefall in höheren Lagen, kurz darauf wieder mildes Wetter mit starken Regen und Tauwasser sorgen immer wieder für schwankende Pegelstände der Flüsse. Diesen richtigen Moment muss man nutzen, denn es ist ein Garant für den Erfolg. Dieser Bursch ist nicht mein erster Neckarwaller der noch jungen Saison, aber der erste halbwegs gute. Ich bleibe am Wasser.

 

Tight lines

 

Peter und Anton

 


Spanien Expedition mit Patrick Haas und Peter Merkel

Eine harte und erfolgreiche Survival-Tour liegt hinter den beiden Zebco Teamfischern die neue Fischgründe am Rio Segre, Cinca und Ebro erkunden wollten. Es sollte weit weg von dem üblichen Tourismus der Wallercamps gehen, so dass die beiden Fishhunter sich erstmal mit dem Jeep über Fels und Stein, durch Schlamm und Sand, über Berge und durch Täler in den spanischen Outback kämpfen mussten. Danach wurden die Schlauchboote an wildes Wasser getragen und ein wahres Abenteuer bis an die körperlichen Grenzen begann. Teilweise musste mit großem Kraftaufwand die Boote über Flachwassergebiete gezogen werden und die Ausrüstung über Hindernisse getragen werde um die Spots zu erreichen. Sinnflutartige Regenfälle, Starkwinde, Gluthitze und plagende Insekten erfordernden Durchhaltevermögen und bedingungslose Leidenschaft. Die Strapazen lohnten sich. Die beiden Angler konnten ihre Köder an jungfräulichen Plätzen anbieten. Teilweise dauerte es keine 2 Minuten bis die ersten Waller die Köder fraßen.

 

Die Welse hatten in diesen Gebiet noch keinerlei schlechten Erfahrungen mit Anglern gemacht und so konnten die beiden einen Fisch nach dem anderen fangen. Drills am Limit für Mensch und Gerät. Die drei längsten Fische der Tour maßen 237cm, 247cm und 249cm. Leider konnten die Fische in der Wildnis nicht gewogen werden, die Breite der Köpfe der Topfische übertraf jedoch alles was Peter in seiner jahrelangen Welsangelkarriere gesehen hat. Mehr von dieser Tour wird demnächst bei Zebco TV in bewegten Bildern zu sehen sein.

 


Sommerwelse auch in Deutschland!

Im Europäischen Ausland ist das Wallerangeln viel einfacher wie bei uns in der schönen deutschen Heimat.Der lebendige Köderfisch ist Erlaubt, ich darf Nachtangeln, mit mehr Ruten fischen...Und natürlich ist auch der Wallerbestand in einigen europäischen Gewässern Gewaltig und nicht mit unseren zu vergleichen.Aber ich kann ja nicht jedes Wochenende ins Ausland zum Angeln fahren. Zudem befindet sich ich direkt vor meiner Haustür tolle Gewässern wie der Neckar, Rhein und Main.

 

Und überhaupt, ist der einfachste Weg an den Fisch zu kommen, der Beste? Oder zählt die Herausforderung mehr? Jede freie Minute seinen Hobby nach zu gehen, Montagen, Köder und an Strategien zu basteln um seinen Traumfisch zu fangen. Übrigens jetzt im Sommer stehen die Chancen auf dem Fang seines Lebens sehr gut. Den bei hohen Wassertemperaturen steigt auch der Hunger der Welse.Er geht zwei bis dreimal die Woche auf Beutejagt und ist damit für uns in dieser Zeit gut zu beangeln.Er ist in diesen Sommermonaten meist nachts aktiv und jagt seine Beute bis an die Oberfläche des Gewässers.

 

Um diese aktiven Waller zu fangen muss man seine Köder Oberflächen Nah anbieten.

 

Hier kommt die Merkelmontage, Posenmontage oder die Straüchermontage zum Einsatz. Mit diesen Montagen ist es uns möglich dicht an der Gewässeroberfläche zu angeln Die Beißzeiten sind häufig ein-zwei Stunden nach der Abenddämmerung. Eine sehr gute Beißzeit ist nochmals in den frühen Morgenstunden, kurz vor und in der Morgendämmerung.Am Tag sieht man nur mit viel Glück einen Wels an der Oberfläche rauben.Deshalb präsentieren wir unsere Köder mit Hilfe der U-Pose, knapp über den Gewässergrund.Eine sehr fängig Methode am Tag ist das aktive Bootsangeln mit toten Köderfisch und dem Fireball oder Wurmbündel.

 

Euer Peter Merkel

 


Auf der Jagd nach "Moby Dick"

Tostedt. Peter Merkel, Black-Cat-Teamangler der ersten Stunde, und Radical Teamangler Patrick Haas fangen einen weißen Riesen aus dem Rhône-Delta. Dieser gigantische Albino-Wels maß 2,32 m Länge. Diese sehr seltenen Albino-Welse sind wegen ihrer Auffälligkeit meist schlanke Fische, können sie doch von den potentiellen Beutefischen relativ leicht erspäht werden. Doch Peter´s Traumfisch war ein sehr kampfstarker und gut gewachsenes Exemplar, das mit einer Black Cat Freestyle Rute bezwungen wurde. Der erfolgreiche Angler fährt schon seit einigen Jahren regelmäßig zum Welsangeln ins Rhône-Delta und kennt dieses Revier wie kaum ein anderer deutscher Wallerangler, doch ein Albino-Wels war ihm bisher noch nicht vergönnt. Auf dieser Tour wurden noch acht weitere Welse über zwei Meter Länge gefangen.

 


Wieder ein kapitaler Waller aus dem unteren Neckar.

Dass Welse im Winter keine Zufallsfänge sind, hat Peter Merkel ja schon eindrucksvoll mit seinen letzten spektakulären Fängen bewiesen. Aber sein neuster Fang ist schon beeindruckend, denn Peter konnte einen 227 cm und 74 Kilo schweren Neckarwels bei klirrender Kälte im Januar fangen. Peter sieht es als besondere Herausforderung an, auch in Deutschland Großwelse zu fangen und investiert jede freie Minute in diese Anglerei. Bei normalem Wasserstand im Winter ist die beste Methode das Vertikalangeln mit toten Köderfisch am Fireball-System und mit diesen den Gewässerboden nach Welsen abzuklopfen. Gewässerkenntnisse und ein Echolot sind ein Muss, um die Welse in ihren Winterlöcher ausfindig zu machen. Denn bei diesen niedrigen Wassertemperaturen sind die Welse sehr träge und deshalb muss man seine Köder direkt vor dem riesigen Welsmaul präsentieren.

 

Leider ist das Bootsangeln am Neckar nicht auf jedem Flussabschnitt gestattet. Man kann und darf aber diese Winterlöcher vorher mit Hilfe des Bootes und des Echolotes ausfindig machen, um diese dann vom verankerten Boot aus gezielt zu beangeln. Zusätzlich sollte man seinen Köderfisch am Fireball System mit Draht (Schweißdraht) sichern, um den Köder werfen zu können und diesen dann über den Grund hoppeln zu lassen.Wenn man einige Hotspots mit dem Echolot ausfindig gemacht hat, kann man diese später auch von Land aus gezielt mit Kunstködern beangeln.

 


Juhu, es ist Winter!

Black Cat und Quantum Specialist Teamangler Peter Merkel fischt auch im tiefsten Winter in Deutschland sehr erfolgreich auf Waller. Seine letzten Fänge waren schon beeindruckend, so konnte Peter Ende November einen 219cm Neckarwaller fangen, danach Mitte Dezember einen "Schneewaller" und am Heiligabend einen weiteren Giganten aus den Tiefen des Neckars. Diesen letzten Wels konnte Peter sogar bei starken Hochwasser fangen.Peter verrät Euch, wie man auch bei diesen schwierigen Bedingungen erfolgreich Jagd auf Winterwelse macht: "Bei starker Strömung durch Hochwasser müssen die Welse ihre üblichen Winterruhe-Plätze verlassen, um ufernahe strömungsgeschützte Abschnitte aufzusuchen. Dadurch verbrauchen die Welse viel Energie, die sie sich durch Nahrungsaufnahme wieder zuführen müssen. Jetzt hat die Stunde des Spinnanglers geschlagen, denn in diesem Zeitraum kann man die Welse leicht mit Kunstködern am langsam strömenden Flussrand beangeln.Ich verwende bei diesen Bedingungen oft moderne, mehrgliedrige Swimbaits, wie den Quantum TROUT SQUAD sinkend, der durch die vielen einzelnen Segmente einen verblüffend natürlichen Lauf aufweist. Durch sein schnellsinkendes Verhalten eignet er sich hervorragend zum dreidimensionalen Absuchen des Gewässers. Selbst in der Absinkphase während eines Spinstops reizt er kapitale Räuber durch seine taumelnden Bewegungen zum Anbiss. 

 

Normalerweise muss man bei Hardbaits die Sprengringe und die Drillinge austauschen, denn diese Köder sind meist nur auf Zander und Hecht ausgelegt und halten die Belastungen eines Welsdrills in der Regel nicht Stand. Doch der Quantum TROUT SQUAD wird schon mit starken, hochwertigen Sprengringen und Drillingen ausgeliefert und erspart mir deswegen viel Zeit und Geld. Vor den Kunstköder gehört auf alle Fälle ein mindestens 40 cm langes Vorfach. Denn die Zahnplatten des Welses würden jede dünne Hauptschnur im Drill beschädigen, was zum Fischverlust führen kann.Ich verwende 0,80mm-1,00mm geflochtenes und abriebfestes Wels-Vorfächer, die ich mir selber zusammen knote. Daran befestige ich meinen Wirbel und einen knotenloser Schnurverbinder. Mit diesem kann ich ganz einfach meine dünne Hauptschnur ohne Tragkraf-Verlust verbinden. Denn ich verwende nur eine 0,30mm dicke Hauptschur. Diese benötige ich für eine optimale Köderführung, zudem fliegt diese leicht von der Rolle ab, somit kann ich punktgenau und weit werfen. Am anderen Ende das Vorfaches montiere ich einen starken Karabinerwirbel, somit kann ich zügig auch mal den Kunstköder wechseln. "